Do, 30. September 2021
9:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Fachtag

in der Bessunger Knabenschule

Infos

Internationale Fachreferent*innen geben Impulse, sich mit verschiedenen Aspekten des Themas »Freiräume für Kinder und Jugendliche« intensiv zu befassen: Neben dem Recht auf Spiel wird die pädagogische und entwicklungspsychologische Bedeutung von Freiräumen sowie gesellschaftliche, politische und strukturelle Rahmenbedingungen beleuchtet. Kurzvorträge aus der spielpädagogischen Praxis sowie Raum für Austausch in moderierten Kleingruppen runden den Fachtag ab.

Der Fachtag findet in Kooperation mit Spielmobile e.V., der Bundesarbeitsgemeinschaft mobiler Spielkultureller Projekte, und der Wissenschaftsstadt Darmstadt statt.

Tagungssprachen: Deutsch und Englisch.
Vor Ort gibt es einen Übersetzer, der jeweils auf Englisch und Deutsch übersetzt.

Die Veranstaltungen des Fachtags sind auch für Tagesbesucher buchbar (Teilnehmendenbeitrag 50 EUR,
Ermäßigung für Einrichtungen aus Darmstadt 40 EUR)!

Aktuelle Corona-Regelung: Der Zutritt zum Fachtag ist nur mit 3G-Nachweis möglich, den wir vor Ort überprüfen.

Ablauf, Themen und Referent*innen

Im Folgenden findet ihr im Überblick die geplanten Fachthemen und Referent*innen.

Freut euch auf einen informativen Kongressstart!

09:00 – 10:00 Uhr

Ankommen, Registrierung

10:00 – 10:30 Uhr

Grußworte und Organisation

10:30 – 11:10 Uhr

Freier Zugang von Kindern und Jugendlichen

Prof. Gunda Voigts

Betreten verboten! Freier Zugang von Kindern und Jugendlichen in ihre Räume – vom Spielplatz, über Park- und Sportanlagen bis zum Jugendzentrum – wurden in der Coronapandemie massiv beschnitten. Begegnungen mit Gleichaltrigen, das Aushandeln gemeinsamer Spiele, Selbstbestimmtheit, Verselbstständigung und Selbstpositionierung sind ins Hintertreffen geraten. Mit ihrem Vortrag holt Prof. Gunda Voigts die für eine gesunde Entwicklung wesentlichen Faktoren für Kinder und Jugendliche wieder ins Gedächtnis.

Prof. Gunda Voigts –
Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, Department Soziale Arbeit, Professorin für Grundlagen der Wissenschaft und Theorien Sozialer Arbeit sowie Theorie und Praxis der (offenen) Kinder- und Jugendarbeit

11:10 – 11:50 Uhr

Recht auf Spiel

Claudia Neumann

Ein Recht auf Spiel – jederzeit und überall? Schön wäre es! Es braucht eine starke Lobby, um diesem Anspruch tatsächlich gerecht zu werden und ausreichend Freiräume für Kinder und Jugendliche in der Stadt zu ermöglichen. Mit welchen Projekten und Initiativen, Studien und Umfragen kann auf die aktuelle Situation aufmerksam gemacht werden? Mit welchen Themen findet man derzeit Gehör bei Politik und Verwaltung, welche bewegen Presse und Bevölkerung? Der Vortrag liefert einen Einblick.

Claudia Neumann –
Deutsches Kinderhilfswerk, Berlin, Abteilungsleiterin Kinder- und Jugendbeteiligung; Referentin Spiel und Bewegung

11:50 – 12:10 Uhr

Kaffeepause

12:10 – 12:50 Uhr

Kinder- und jugendfreundliche Stadt- und Verkehrsplanung

Romy Pascale Schulte

Romy Pascale Schulte gibt Einblicke in eine kinder- und jugendfreundliche Stadt- und Verkehrsplanung und wird einige Beispiele aus verschiedenen Kommunen vorstellen. Dabei wird unter anderen auch der Blick auf die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in der Stadt- und Verkehrsplanung gerichtet sowie Erfolgsfaktoren für eine kinder- und jugendfreundliche Planung genannt. Romy Pascale Schulte hat an der TU Dortmund Raumplanung studiert und arbeitet im Planungsbüro STADTKINDER aus Dortmund.

Romy Pascale Schulte –
Teamleiterin des Bereiches Familienfreundliche Stadtplanung, Stadtkinder Planungsbüro, Dortmund

12:50 – 13:45 Uhr

3 Kurzvorträge
aus der Praxis

Robyn Monro Miller / Benjamin Wagner / Kymon Ems

Advocating for the Right to Play
for Children and Youth:
Perspectives on Article 31

Play is universal and can enrich all our lives. This session will take us on reflective journey to think more deeply about the power of Article 31. We will explore  how we can influence and educate Government and Community on the value of play. Using the United Nations General Comment 17 on Article 31 as a resource, Robyn will share some inspiring global examples of projects that protect, promote and provide play.

DEUTSCHE ÜBERSETZUNG:

Eintreten für das Recht auf Spiel
für Kinder unde Jugendliche:
Perspektiven zu Artikel 31:
 
Spielen ist universell und kann unser aller Leben bereichern. Der Kurzvortrag nimmt uns auf eine reflektierende Reise mit, intensiver über die Möglichkeiten von Artikel 31 nachzudenken. Wir werden untersuchen, wie wir die Regierung und die Gemeinschaft über den Wert des Spiels aufklären können. Anhand des Allgemeinen Kommentars 17 der Vereinten Nationen zu Artikel 31 wird Robyn einige inspirierende globale Beispiele von Projekten vorstellen, die das Spielen schützen, fördern und ermöglichen.

Mitten in der Darmstädter Innenstadt entsteht mit der KINDERSTADT seit 15 Jahren ein besonderer (Frei-)Raum: Drei Wochen im Sommer wird eine Wiese zur Bauzone von Kindern. Die KINDERSTADT bietet die Besonderheit einer scheinbar chaotischen, aber schöpferischen Baustelle, auf der Kinder ihre Fähigkeiten ausprobieren und entwickeln und ihre Selbstwirksamkeit erfahren können. Benjamin Wagner, Vorstand des Spielmobil Darmstadt, wird in einem Kurzvortrag das Konzept und die Möglichkeiten der KINDERSTADT vorstellen.

Die offene Kinder- und Jugendarbeit steht vor der Herausforderung neue Räume zu integrieren: Die Nutzung digitaler Medien wie Instagram oder Tik Tok spielen in den Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen zunehmend eine relevante Rolle – verstärkt nochmals durch die Erfahrungen der vergangenen 1,5 Jahre. Anhand konkreter Beispiele geht Kymon Ems auf die Fragen ein „Wie können (sozial-)pädagogische Fachkräfte mit den neuen Möglichkeiten und Herausforderungen umgehen? Und wie können sie die unterschiedlichen Räume analog und digital verknüpfen?“ Hr. Ems nimmt bei der Beantwortung der Fragen Bezug auf neueste Ergebnisse der Studie „Neustart OKJA“ von Prof. Deinet und Prof. Sturzenhecker.

Robyn Monro Miller –
President of the International Play Association (IPA)

Benjamin Wagner –
Vorstand
Spielmobilverein Darmstadt

Kymon Ems –
Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Forschungsstelle Sozialraumorientierung, Praxisforschung und Entwicklung (Hochschule Düsseldorf), freiberuflicher Mitarbeiter in der OKJA & KJH und Youtuber mit dem Projekt »LebensWeltenWanderer«

13:45 – 14:45 Uhr

Mittagessen

14:45 – 15:00 Uhr

Moderierter Übergang in Kleingruppen

15:00 – 16:00 Uhr

Kleingruppenphase 1

16:00 - 16:30 Uhr

Kaffeepause

16:30 – 17:30 Uhr

Kleingruppenphase 2

17:30 – 18:00 Uhr

Zusammenfassung und Schlusswort

14:45 – 15:00 Uhr

Moderierter Übergang in Kleingruppen

14:45 – 15:00 Uhr

Moderierter Übergang in Kleingruppen

Advocating for the Right to Play for Children and Youth: Perspectives on Article 31

Robyn Monro Miller

Play is universal and can enrich all our lives. This session will take us on reflective journey to think more deeply about the power of Article 31. We will explore  how we can influence and educate Government and Community on the value of play. Using the United Nations General Comment 17 on Article 31 as a resource, Robyn will share some inspiring global examples of projects that protect, promote and provide play.

Eintreten für das Recht auf spiel für Kinder unde Jugendliche: Perspektiven zu Artikel 31:

Spielen ist universell und kann unser aller Leben bereichern. Der Kurzvortrag nimmt uns auf eine reflektierende Reise mit, intensiver über die Möglichkeiten von Artikel 31 nachzudenken. Wir werden untersuchen, wie wir die Regierung und die Gemeinschaft über den Wert des Spiels aufklären können. Anhand des Allgemeinen Kommentars 17 der Vereinten Nationen zu Artikel 31 wird Robyn einige inspirierende globale Beispiele von Projekten vorstellen, die das Spielen schützen, fördern und ermöglichen.

Robyn Monro Miller –
International Play Association, Australien

Infos folgen in Kürze

Prof. Deinet

Prof. Deinet –
Didaktik und Methoden der Sozialarbeit/Sozialpädagogik, Verwaltung und Organisation, Hochschule Düsseldorf

im Anschluss

Eröffnungsabend mit Abendessen
(ca. 18:30 - 21:00 Uhr)

Am Abend erwartet die Kongressteilnehmer*innen (mit Kongresspaket) ein Willkommensabend mit leckerem Essen und Getränken, sowie einem bunten Abendprogramm.

Hinweis: Das Abendessen gilt nicht bei Tagestickets.

der Veranstaltungsort

Bessunger Knabenschule

Ludwigshöhstraße 42

64285 Darmstadt

Zeit zum Vorfreuen!
Ihr seid noch nicht angemeldet? Jetzt aber schnell: